Was ist ein MCP-Server?
Ein MCP-Server ist die Dienstseite des Model Context Protocol: Er stellt einen festgelegten Satz von Tools bereit, die ein KI-Assistent mit Ihrer Autorisierung aufrufen kann. Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der KI-Assistenten mit externen Tools und Daten verbindet. Anthropic hat ihn Ende 2024 vorgestellt, seitdem hat er sich im gesamten KI-Ökosystem durchgesetzt, unter anderem bei OpenAI und GitHub. Ein Assistent wie Claude oder ChatGPT erkennt damit, was ein Dienst kann, und ruft diese Funktionen dann in Ihrem Auftrag auf.
Vor MCP brauchte jede Kombination aus KI-Assistent und App eine eigene Integration: eine für Claude, eine für ChatGPT, eine weitere für Ihren Editor. MCP ersetzt das durch ein einziges Protokoll. Ein Dienst betreibt einen MCP-Server, und jeder kompatible Client kann sich damit verbinden.
Bei Transkripten fällt das stärker ins Gewicht als bei den meisten anderen Daten. Eine Transkriptbibliothek ist genau der Kontext, den ein Assistent braucht und allein nicht erreicht: stundenlange Meetings, Interviews und Anrufe, abgelegt in einer anderen App. Ein Transkript in den Chat zu kopieren, klappt einmal. Bei einem Interviewprojekt mit 40 Dateien klappt es nicht mehr.
Der Sonix MCP-Server schließt diese Lücke. Er ist ein Remote-MCP-Server, den Sonix hostet: Sie müssen nichts installieren und nichts auf Ihrem Rechner ausführen. Tragen Sie in Ihrem Client eine URL ein, bestätigen Sie die Verbindung im Browser, und Ihre KI kann direkt mit Ihrer Transkriptbibliothek arbeiten.
Was Ihre KI mit Sonix tun kann
Sonix betreibt unter https://api.sonix.ai/mcp einen gehosteten MCP-Server, über den jeder kompatible Client in Ihrem Auftrag Ihre Medienbibliothek, Transkripte und Kontodaten lesen kann.
Der aktuelle Funktionsumfang ist bewusst schreibgeschützt: Medien durchsuchen, Transkripte abrufen und Dateien exportieren. Schreib-Tools zum Erstellen von Transkriptionen, Übersetzungen und Bearbeitungen stehen auf der Roadmap.
Medien in natürlicher Sprache durchsuchen
Sie müssen keine Transkript-Links mehr kopieren oder Dateien herunterladen, nur um eine Frage zu stellen. Sagen Sie Ihrem Assistenten, was Sie brauchen, etwa eine Aufnahme finden, ein Zitat heraussuchen oder ein Interview zusammenfassen, und er erledigt das in Ihrem Auftrag mit Sonix.
Transkripte direkt im Chat
Holen Sie ein Transkript mit Sprecherzuordnung in den Chat, für Fragen, Zusammenfassungen, Stimmungsanalysen, Entitätenerkennung oder jede andere Analyse, die ein Sprachmodell leisten kann. Ohne Copy-and-paste, ohne manuellen Download.
Exporte, ohne Ihr Tool zu verlassen
Fordern Sie ein sauberes Texttranskript, SRT- oder VTT-Untertitel oder strukturiertes JSON an. Sonix erzeugt einen kurzlebigen Download-Link, den Ihre KI speichern oder weitergeben kann. So bleiben große Dateien außerhalb des Chats und verbrauchen keine Tokens.
Eine Medienbibliothek im Chat
In Clients, die MCP Apps unterstützen, darunter Claude und ChatGPT, erscheint die Medienliste nicht als reiner Text, sondern als interaktive Sonix-Bibliothek. Sie durchsuchen Ihre Aufnahmen, öffnen ein Transkript und exportieren es, ohne den Chat zu verlassen.
Wer sich verbinden kann
Der MCP-Server ist in jedem kostenpflichtigen Sonix-Tarif ohne Aufpreis enthalten; Testversionen und kostenlose Konten können keine MCP-Clients verbinden. Um eine Verbindung zu autorisieren, brauchen Sie im Konto die Rolle „owner“ oder „producer“. Mitglieder und Gäste können das nicht. Das ist Absicht: So kann ein Nutzer mit Mitgliedsrechten niemals versehentlich einem externen KI-Tool kontoweiten Zugriff auf Transkripte geben.