Wer transkribiert Inhalte auf Französisch?
Die Transkription des Französischen wird von Rundfunkanstalten und Journalisten in Frankreich, Belgien und Québec genutzt, von internationalen Gremien, in denen Französisch eine offizielle Arbeitssprache ist (UN, EU und Afrikanische Union), sowie von Gerichten und Behörden im offiziell zweisprachigen Kanada. Auch akademische Forschende, NGOs im frankophonen Afrika, Dokumentarfilmer und Podcast-Produzenten sind für Interviews, Untertitel und Archive auf französische Transkripte angewiesen.
Französisch-Dialekte und -Akzente
Das Französische unterscheidet sich deutlich zwischen dem Französisch des Mutterlandes (europäisches Französisch), dem kanadischen Französisch (einschließlich des Québécois mit eigenen Vokallauten und eigenem Wortschatz) und den vielen afrikanischen Varietäten, die in Ländern wie Senegal, der Elfenbeinküste und der Demokratischen Republik Kongo gesprochen werden. Das belgische und das schweizerische Französisch stehen dem Standard des Mutterlandes nahe, verwenden aber andere Zahlwörter (septante, nonante), was beim Überprüfen von Zahlenangaben in einem Transkript wichtig ist.
Wo Französisch gesprochen wird
Französisch wird in Belgium, Benin, Burkina Faso, Burundi, Cameroon, Canada, Central African Republic, Chad, Comoros, Democratic Republic of the Congo, Djibouti, Dominica, Equatorial Guinea, France, Gabon, Guinea, Haiti, Ivory Coast, Luxembourg, Madagascar, Mali, Monaco, Niger, Republic of the Congo, Rwanda, Saint Lucia, Senegal, Seychelles, Switzerland, Togo, and Vanuatu gesprochen.